Mit welcher Hingabe, aber auch Ausdauer Ravel aus einer pianistischen Miniatur ein in allen Farben schillerndes Orchesterwerk entwickeln konnte, zeigt sich am Beispiel des Zyklus‘ „Ma mère l‘Oye“ (Meine Mutter die Gans). Es ist einfach bezaubernd, mit welch Phantasie Ravel die Märchenmotive „Die Pavane von Dornröschen“, „Kleiner Däumling“ bis hin zum Tanz im „Feegarten“ mit seiner Musik zum Leben erweckt. Wie hätte wohl Brahms – der hamburgische Grübler – die Ballettmusik betrachtet? Wäre er in der Märchenwelt versunken? Ein spannendes Aufeinandertreffen am Sonntag, 26. Februar 2012 mit dem Jugendsymphonieorchester um 18.00 Uhr in der Tonhalle Düsseldorf. Das darf man nicht verpassen…
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Diesmal mit Beethovens berühmtester Symphonie. Eine Erzählung von Niederlage und Triumph, vom ewigen menschlichen Schicksalskampf, von Leid und Erlösung. Lasst euch vom Symphonieorchester der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf durch die Nacht ins Licht führen. Denn Beethovens Fünfte ist eines der Werke, die nicht
nur Liebhaber der klassischen Musik immer wieder in ihren Bann ziehen. Diese Musik stirbt nicht aus! Die neu geschriebene „klassische“ Musik von Xenakis und Lachenmann kann es dabei locker mit den aktuellen Soundtüfftlern im DJ-Lager aufnehmen. Also seid
dabei, denn das muss man miterleben!
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Bach und Mendelssohn, das passt zusammen! Der Komponist Mendelssohn war ein großer Fan von der Musik Johann Sebastian Bachs. Auf ihn geht es zurück, dass die großen Chorwerke Bachs heute noch überall aufgeführt werden. Daher verwundert es nicht, dass in der "Reformationssinfonie" der Kirchenchoral "Ein feste Burg ist unser Gott" auftaucht. Bach selbst erklingt in einer ganz besonderen Bearbeitung: Zehn Blechbläser spielen das ursprünglich für Orgel komponierte Präludium Es-Dur aus dem Wohltemperierten Clavier. Gegenüber Mendelssohn und Bach wollte es Gustav Mahler viel weltlicher haben. Seine Lieder aus "Des Knaben Wunderhorn" vertonen Liebes-, Soldaten-, Wander- und Kinderlieder. Dabei ging Mahler mit den Vorlagen der Lieder sehr frei um und schuf eine individuelle Sammlung unterschiedlichster Klangfarben. Solistin ist die Sopranistin Anke Krabbe, die seit 2000/01 Mitglied des Ensembles der Deutschen Oper am Rhein ist. Am Pult des Jugendsinfonieorchesters der Tonhalle steht wie immer Ernst von Marschall.
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BIG BANG
Sechs mal im Jahr spielen junge Musiker für Junge und jung Gebliebene.
„Big Bang“ – Urknall – heißt die Reihe, in der man die spannenden ersten
Schritte auch künftiger Berufsmusiker auf einem großen Konzertpodium
verfolgen kann.
Im Juli legt das Symphonieorchester der Robert-Schumann-Hochschule auf. Die berühmte "große" C-Dur Symphonie von Franz Schubert liegt auf den Pulten. Dazu kommen zwei Konzerte, für die richtigen Flötentöne. Eines von dem Flötenuhrmeister Wolfgang Amadeus Mozart, das andere aus der Feder des koreanischen Meisters Isang Yun.
Dirigent des sommerlichen Konzertes ist Professor Rüdiger Bohn.
Her mit dem Ticket 5,- + Onlinegebühr
Hallo,
ich suche einen 1000 Schillingschein mit Anton Bruckner drauf.
Wo kann ich so etwas zum guten Preis bekommen ?
Hi,
kommt darauf an was Du unter "gutem" Preis verstehst, denn immerhin steckt hinter einem 1000.-Schillingschein ein Gegenwert von 140.-DM oder heute ca. 70.-€.
MfG ramses90
Der Komponist Anton Bruckner war zu Lebzeiten verkannt und umstritten. Heute gilt er als der bedeutendste Symphoniker nach Beethoven und vor Gustav Mahler, was die Originalität, Kühnheit und Monumentalität seiner Musik angeht. Das langte, um auf 1000 Schillingschein und somit auf den zweitgrößten Geldschein Österreichs zu kommen. Nur Mozart musste er an sich vorbeilassen, der durfte auf den 5000er. Das Bundesjugendorchester widmet sich mit ganzer Aufmerksamkeit der großen achten Symphonie Bruckners, von der er selbst sagte: "Meine Achte ist ein Mysterium".
Eintritt: knapp 70 Schillinge oder 5,- €!
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Gaaanz Romantisch!
Anton-Bruckner-Fans lieben sie: seine großen, dicken XXL-Symphonien. Damals konnte der Komponist bis zu seiner Nr. 4 keinen richtigen Hit landen. Mit der "Romantischen" hat er dann mächtig zugelangt. Das JSO langt zurück und zeigt, dass solche großen Gefühle kein Privileg der Alten sind. Deutlich ruhiger, aber nicht minder gefühlsecht, ist das Cellokonzert des Engländers Edward Elgar. Hier heißt die Solistin Clara von Marschall.
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Zwei Schwergewichte im Doppelpack
Gerade von einer Italientournee zurückgekehrt, stemmt das Jugendsinfonieorchester der Tonhalle am 1. November um 18.00 Uhr gleich zwei Schwergewichte. Über das Violinkonzert des russischen Komponisten Peter Tschaikowsky schrieb einmal ein berühmter Kritiker: es bringe „uns auf die schauerliche Idee, ob es nicht auch Musikstücke geben könnte, die man stinken hört“. Heute gehört es zu den bekanntesten, meistaufgeführten und meisteingespielten Violinkonzerten weltweit. Solistin ist die junge Konzertmeisterin des JSO Anna Mehlin. Als weiteren Programmpunkt hat das JSO Johannes Brahms’ erste Sinfonie einstudiert, der bereits beim umjubelten Auftritt in Mailand „Größe und Leidenschaft“ erreichte.
Her mit dem Ticket 5,- + Onlinegebühr
Die Big Band der Clara-Schumann-Musikschule featured am Samstag, 11. September (20 Uhr) DJ Clear und hat ein Programm dabei, bei dem das breite Spektrum der Big Band Stilistik mit elektronischen Grooves und Sounds konfrontiert und ergänzt wird. DJ Clear ist als Kind der 80er quasi mit Hip Hop groß geworden und gehört heute zu den besten deutschen Battle-DJs. Er ist zweifacher german dmc supremacy champion und mixt mit großartigen Fähigkeiten und einem Gespür für die melodischen Wechsel in der Big Band scattige Phrasen, beschwingte Klangcollagen über den Jazzsound der Band. Die CSM Big Band, die im letzten Jahr mit ihrer mittlerweile vierten CD „Ein Quantum Ton“ ihr 30jähriges Bestehen feierte, wurde bereits mit dem WDR-JazzPreis ausgezeichnet und erreichte einen ersten Platz beim Landes-Orchester-Wettbewerb. Mit von der Partie ist das JugendJazzOrchester NRW, dessen Repertoire sowohl durch die Jazztradition als auch durch zeitgenössische Strömungen bestimmt wird. Und das für 5,- Euro - Karten online buchen!
Schmetterlinge im Bauch, lustvolle Schwindelgefühle, impulsive Zärtlichkeit und sehnsuchtsvolle Leidenschaft: solange der Mensch existiert, sehnt er sich nach diesen Zuständen. So auch unser Komponist Robert Schumann. Ihn faszinierte die Geschichte einer Elfe – namens Rose -, die lieben wollte und deswegen zur Erde reiste. Ihre Erfahrungen dabei sind wunder-schön und grausam zugleich. Das Setting dieses Musikstücks: der Frühling, ein romantischer Wald für einsame Herzen und eine Mühle als Ort euphorischer Lebenslust … Das Sinfonieorchester der RSH folgt Schumann in den Wald und spielt „Der Rose Pilgerfahrt“ dort, wo es vor mehr als 150 Jahren entstanden ist: in Düsseldorf.
Montag, 17.5.2010 20 Uhr
Ernst von Marschall, Dirigent
Schumann, Requiem für Mignon op. 98b
In die Zukunft gucken, kann keiner, heißt es. Deswegen
wagen wir einen Rückblick: Vor 16 Jahren war
Kay Stiefermann Oboist im Jugendsinfonieorchester
Düsseldorf. Inzwischen ist er zu einem gefeierten
Bariton an der Hamburger Staatsoper und in Wien
geworden und kommt im Big Bang zurück zu seinen
Wurzeln. Gemeinsam mit der gefeierten Alexandra
von der Weth, dem Jungen KonzertChor und dem
JSO werden zwei romantische REQUIEMS trostbringend
auf die Bühne gebracht.
So - 24. Januar - 16 Uhr
Was machen junge Musiker in NRW, die nicht wie die Tonhalle ein eigenes Jugendsinfonieorchester haben? Richtig, sie gehen, wenn sie gut sind in das Landesjugendorchester. 14 bis 22 Jahre sind die Orchestermusiker dort alt und viele Mitglieder werden später Berufsmusiker: bis in die Solopositionen bei den Berliner Philharmonikern verschlägt es die LJO-Musiker.
Jetzt feiert das Orchester richtig klassisch in der Tonhalle Geburtstag: mit Werken von Bartok, Haydn und Tschaikowsky am Sonntag, 24. Januar um 16 Uhr.
5,- Karte kaufen
Einen einmaligen Abend erlebete das JSO am 8. Nov in der Tonhalle. - AUSVERKAUFT leuchtete an den Abendkassen vielen Gästen entgegen, die leider umsonst gekommen waren. Auf dem Programm stand Musik aus "Good old Europe" und aus dem Iran. Der kurdische Musiker Hoshang Kamkar ließ persischen Flair in der Tonhalle aufleuchten und die junge Geigerin Charlotte Wonkorow legte einen brillianten Paganini hin. Bejubelter Höhepunkt war aber die mitreißende Aufführung von Beethovens 5. Symphonie. Lang anhaltender Jubel aus der voll besetzten Tonhalle. Weiter so JSO!
Sechs mal im Jahr - und jedes Mal für 5 Euro auf allen Plätzen - spielen junge Musiker für Junge und jung Gebliebene. „Big Bang“ - Urknall - heißt die Reihe, in der Du die spannenden ersten Schritte vielleicht künftiger Berufsmusiker auf einem großen Konzertpodium verfolgen kannst.